Trekkingstart

Endlich geht es los. Nachdem wir einen Tag, Dank der Schlechtwetter Situation in Istanbul, eingebüßt haben und damit jede Menge Arbeit hatten, sind gestern morgen unseren ersten Gäste eingetroffen. Auch mit Türkish Airline und auch sie haben länger gebraucht. warum auch soll es ihnen besser gehen? 😉

Unser Tag begann 5 Uhr am Morgen. Es gab bis 6 Uhr Strom und ich hievte mich aus dem Bett und lies Shriman noch etwas schlummern. Ich musste endlich mal wieder meine Haare mit einem Fön bearbeiten, denn ich sah Dank unzureichender Stromzufuhr schon aus wie ein Mob. Nebenbei wollte ich schnell noch checken ob Türkish Airline pünktlich kommt. Wäre ja wirklich mal ein Wunder :). Eigentlich liegt es nicht so direkt an der Airline, oder doch? TK sind fast die einzigsten die Kathmandu am morgen anfliegen. Die andern kommen meist ab Mittags. Zu dieser Jahreszeit ist so früh meist noch Nebel, was ein landen unmöglich macht, da die Landebahn nicht beleuchtet ist. Liegt natürlich nicht daran, dass auch hier der Stromhebel umgelegt wird, sondern einfach daran das keine Lämpchen án der Landebahn stehen. Warum um Gottes Willen TK den Flugplan noch nicht geändert hat wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Aber alles war in Butter, die Maschine wurde pünktlich angezeigt. So waren auch wir pünktlich am Flughafen. Ein kleiner Blick gen Himmel und in die Ferne: nix da, Nebel. Dank des Flughafens kathmandu, die es nicht für nötig hielten auch nur ansatzweise mitzuteilen, wann hier mal was passiert, standen wir recht deppert herum. Gleich nach uns kamen einige ehemalige Kollegen Shrimans, deren Agenturen für die sie arbeiten, auch Gäste in der Maschine hatten. man kannte das Problem und so wurde erst einmal Tee getrunken und sich darüber lustig 😉 gemacht. Eine Freundin von mir, mit der wir den Abend zuvor verbrachten war schon im Transit, denn sie wollte mit der ankommenden Maschine zurück. So telefonierten wir hin und her, denn drin gab es mehr Informationen. Ganze 2 Stunden kreiste die Maschine über Kathmandu, bis sie dann mit der Landung began und endlich da war. Dies erfuhr ich natürlich von meiner Freundin, denn draussen für uns Deppen stand noch nichts.

Alles spurtete mit den Agentur und Hotelschildern ( jap wir haben auch eins) Richtung Ausgang. Es dauerte nicht lange und unsere Leutchen kamen heraus. Zielstrebig kamen sie auf uns zu und meinten: wir hätten euch auch ohne Schild erkannt. Ist kein Kunststück, mit meinen blonden Haaren steche ich zwischen den Schwarzhaarköpfen extrem heraus. 😉

Schnurstracks ging es zum Hotel. Ich beobachte gerne unsere Gäste, wenn sie das erste mal in Nepal sind. Vor allem wenn sie noch nie in Asien waren. Welche Parallelen zu mir, als mich einst der Kulturschock traf. Zu merken ganz leicht, wenn nach anfänglicher reichlicher Konversation die Schnuten still stehen und die Äuglein an der Autoscheibe kleben. Shriman hielt sein erstes Briefing ab. Die Gruppe wird mit Shriman zum Everest Gehen, knapp 4 Wochen unterwegs sein und auch einen 6000’ter Berg bekraxeln. Shriman darf nicht auf den Berg führen. Dies dürfen nur ausgebildete Bergsteiger, er darf nur mitgehen. So gesellt sich nach 3 Wochen der Berg Guide nebst Trägern dazu und gibt sein bestes unsere Gruppe zum Erfolg zu bringen.

Heute morgen in der Frühe ging es mit reichlich Gepäck (es müssen Zelte, Matten und Extra Ausrüstungsgegenstände mitgenommen werden, zum Flug nach Lukla. Die erste Etappe ist heute schon geschafft. Shriman ist jetzt lange nicht erreichbar für mich.

Wir hatten hingegen gestern noch richtig Stress. Nachdem wir unsre Gäste sicher im Hotel abgeladen hatten und alle Fragen geklärt waren, mussten wir noch Organisatorisches erledigen. Dazu rannten wir von A nach B, denn am Abend wollten wir alle zu einem gemeinsamen Essen einladen. 8 Uhr am Abend, die Gäste zogen es vor ihr müden Knochen zu Bett zu bringen, ging es bei uns weiter. Wir waren noch in einen Party Palast zu einer Bratabandha Feier eingeladen. Am Tag zuvor waren wir bei der hinduistischen Zeremonie und so richtig abgefeiert wurde am Tag darauf. Man bedenke: an die 300 Gäste waren da und das ist noch nicht mal viel in Nepal. Nur gut, man muss nicht mit jedem anstoßen 😉

Gegen 23 Uhr, was in Nepal sehr sehr spät ist waren wir wieder zu Hause. Shriman unterrichtete mich noch, was ich zu tun hatte, wenn die nächsten kommen. Was heisst: Transport, Hotel und Crew bestätigen. Wird also meine Taufe werden. Ich hoffe ich bekomme alles hin, Bammel habe ich genug. Alles in englisch 🙂

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4 Antworten zu Trekkingstart

  1. Myriade schreibt:

    Ich freu mich schon auf Berichte und Fotos über das tägliche Leben in Nepal ! Herzliche Grüße

  2. Wendy schreibt:

    Du packst das schon – man wächst mit der Aufgabe.
    Und immer nur kurze Sätze machen – da macht man die wenigsten Fehler und der Sinn bleibt klar. Schachtelsätze führen nur zur Verwirrung.
    Für viele der Leute, mit denen man zu tun hat ist Englisch auch eine Fremdsprache oder „nur“ 2. Sprache. Da trägt es zur Klarheit bei, wenn man kurze Sätze macht.
    (Damit bin ich in solchen Fällen immer gut gefahren. Keinen Raum für Mißverständnisse lassen)

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