Täglich grüßt das Murmeltier

Es bleibt nicht mehr viel Zeit und wir verlassen Deutschland wieder in Richtung Nepal. Am 1.9. geht’s los. Die letzte Novemberwoche kommen wir zurück, fahren ein paar Tage nach Wien, bis uns der deutsche Arbeitsalltag wieder einholt.

Und wie immer vor unseren Reisen stehen wir vor dem gleichen Problem. Das da heißt: wie bringe ich alles was nötig oder weniger nötig ist nach Nepal, ohne dabei unser Gepäck Kontingent um mehr als 3 Kg zu überschreiten? Wir reden hier von insgesamt 60 Kg plus 16 Kilo Handgepäck.

Da sind wie jedes mal Shrimans Wunsch, nun endlich mal einen Tisch mit zu schleppen. Ja Ihr lest richtig. Es gibt auch Tische in Nepal, aber wie immer ist es das gleiche Problem. Entweder sie sehen pott hässlich aus, oder sie sind extrem überteuert. Shriman kämpft den Tischkampf schon etliche male mit mir aus und ich denke dieses mal kann ich mich nicht aus der Affäre ziehen. Oder doch? 🙂

Etwa 40 Kg haben wir schon an Kinderkleidung, die bei uns auf dem Dachboden gesammelt liegt. Davon konnte ich schon 20 Kg an Freunde abgeben, die im November kommen und uns mitbringen. Dann warten noch 6 Kindermikroskope für eine Schule die nach Nepal wollen. Die sind leicht, aber so sperrig. Und ein paar Plüschtiere wollen Nepals Kinder auch beglücken.

Wir selbst brauchen kaum Kleidung, da wir das meiste in Nepal haben. Noch dazu kommt, dass wir bei unserer fast Flucht beim letzten mal, vieles dort vergessen haben.

Gut da bleibt Platz für die angenehmen Dinge, will sagen Fresswaren die ich oft dort vermisse. Die da wären: Pumpernickel, Käse (den man nicht kühlen muss), Dosenwurst, Dosenfisch, Salami, Cappuccino, Maggi Fix, Pfeffer. Und meine Lieblings Weihnachtstasse, die darf ich auch nicht vergessen.

Ausserdem kommen noch Haushaltswaren dazu. Wie etwa eine Kartoffelpresse, Wischtücher, Abwaschlappen (die sind doof in Nepal), Steckdosenleisten, Bettlaken, eine Pfanne (ist auch zu teuer in Nepal), einen Salz -und Pfeffer Streuer, eine Kaffeekanne von Bodum, Besteck usw…. Nicht zu vergessen wir reisen auch mit Toilettenpapier. Nicht weil es dort keins ginbt, sondern weil man für halbwegs anständiges Toilettenbpapier pro Rolle fast 1,50 Euro auf den Tisch legt. Toilettenpapier lässt sich prima in Ecken stopfen 😉

Weiter geht’s mit Bestechungsgeschenken 😉 Für die Familie Süsskram, Klamotten, kleine Aufmerksamkeiten, wie Puzzlespiele, Federtaschen gefüllt für die Schule usw. Für die Anti eine Pulle Rotwein und deutschen Kaffee. 2 Pullen Kräuterschnaps für besondere Freunde von denen wir ab und an besondere Dienste erhalten. Ach ja, die Anti bekommt noch diverse Blumensenker von meiner Mutti, da sie deutschen Blumenschmuck auf ihrer Dachterrasse liebt.

Nepalesische Freunde die in unserer Stadt leben und die wir durch Zufall bei einer Benefizveranstaltung für Erdbebenopfer kennen gelernt hat, wollen uns auch gern etwas kleines für ihre Familien mitgeben.

Im Moment starte ich einen Versuch wie es ist, eventuell ein Fahrrad mit in die Maschine zu bekommen. Und wie ich nun Shriman verklickere, dass es möglicherweise nicht passt…..den Tisch meine ich? Dies muss ich mir noch überlegen.

Ps: An meine Familie. Wer noch alte Taschen hat, die er nicht mehr braucht? ich nehme sie gern. Und wer in irgend einer Ecke noch ein altes Handy hat, so ein ganz einfaches normales, dies würden wir auch nehmen. Das soll für Gäste sein, die keins mitbringen. Die können dann mit uns in Kathmandu Kontakt halten, wenn sie mal Hilfe brauchen. Akku muss aber noch brauchbar sein. Danke schon mal.

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2 Antworten zu Täglich grüßt das Murmeltier

  1. antje schreibt:

    ja da kann ich nur sagen toi toi toi und gute reise!
    also…ich würde dieses mal den tisch mitnehmen. ihr kommt im November schon wieder? dann gibt es ja noch ein nächstes mal, und da nimmst du dann das Fahrrad mit…
    komisch, das mit dem klopapier und den wischlappen ist hier auch so…. mit der zeit gewöhnt sich frau an das meiste 😉

    • 1basundhara schreibt:

      ich denke tisch und Fahrrad gehen nicht. ja Antje es sind so kleine alltägliche dinge die fehlen, oder an die man sich gewöhnt hat. wir haben ja glück das wir pendeln und Kleidung von uns kaum mitnehmen müssen. sonst ginge das natürlich nicht. lg

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