Nirmal Bal Bikas Schule

Einen Teil der Spendengelder, die wir nach dem schrecklichen Erdbeben in Nepal erhalten haben, wollten wir auch in ein von uns schon längeren gesponsertes Projekt einbringen. Hierbei handelt es sich um die Nirmal Bal Bikas Behindertenschule in Kathmandu. Gemeinsam mit unserem Freund Khai Duong der Vorsitzender von hamromaya Nepal e.V. ist, haben wir uns beratschlagt was noch alles zu tun ist. Kurz nach unserer Anreise in Kathmandu traf ich mich mit einem Vereinsmitglied die vor Ort war. Wir besprachen was alles schon getan wurde und wo noch Unterstützung durch uns gebraucht wird.

Die Behindertenschule besuchen regelmäßig etwa 45 Kinder, sowie Teenager und teils auch Erwachsene mit viel Freude am lernen. Für etwa 15 Kinder ist es nicht nur eine Schule, sondern auch ein zu Hause, da sie aus dem erweiterten Umkreis von Kathmandu kommen und eine tägliche Anfahrt zu lang wäre.

hamromaya Nepal konnte schon vieles zum positiveren für die Schulbesucher tun. Wie eine Trinkwasseranlage, verbesserte Wohn – und Klassenräume, neue Toiletten, eine komplett neue Küche und so vieles mehr. Wir sind glücklich auch einen kleinen Beitrag geleistet zu haben. Ich war oft vor Ort und kenne die Gegebenheiten, die Lehrer und natürlich auch die Schüler sehr gut. Alle sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen.

In einem Gebäude, was nach dem Erdbeben von Experten kontrolliert wurde, ist jetzt ein Play Room von Spendengeldern entstanden. Natürlich braucht man dazu auch das passende Spielzeug.

Gemeinsam mit einer Freundin die sich an unserer Spendenaktion beteiligte und mich unterstützte, waren wir die letzten Tage auf Einkaufstour. Es stellte sich als nicht einfach heraus therapeutisches Spielzeug in Kathmandu zu finden Nach langen recherchieren haben wir ein kleinen Laden gefunden, in dem etwaiges angeboten wurde.

Gestern waren wir in der Schule und haben unsere ersten Einkäufe hingebracht. Natürlich werden wir noch weiter auf Suche gehen. Leider waren nur 7 Kinder und die Hausmütter anwesend, da im Moment das größte Fest in Nepal (Dashain) ist und die meisten zu Hause sind. Trotzdem konnten wir sehen wie groß die Freude war, was uns zu Herzen rührte.

Wir berichten natürlich weiter.

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Besprechung mit den zwei Hausmüttern

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leider haben die Mitarbeiter der Schule auch hier mit den, im Moment, schwierigen Verhältnissen in Nepal zu kämpfen. Wegen der Grenzblockade gelangt kaum Benzin und auch Gas ins Land. Die Menschen hier, die ein schweres Leben gewöhnt sind, wissen sich jedoch zu helfen. Da auch in der Schule das Gas ausgegangen ist und ganz schwer neues zu kaufen ist, wurde die Küche kurzerhand ins Freie verlegt, wie man sehen kann.

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