Die Berge rufen

Ups nach einem Blick auf den Kalender weiss ich nun das bald gepackt werden muss. Ist nix was mich jetzt noch wahnsinnig aufregt, sieht man mal davon ab das Shriman immer noch mit einem Tisch liebäugelt, ich jedoch während der Vorbeifahrt an einem Möbelcenter ihn irgendie abzulenken versuche. Diverse Aktionen haben auch Erfolg gehabt. Kurz kommt immer mal wieder das Thema Tisch auf den Tisch, mittlerweile weiß Frau dies jedoch irgendwie zu umgehen. So werden wir, denke ich, die nächste Zeit keinen Tisch in Kathmandu haben. 😉

Für was auch? Shriman ist meist unterwegs und ich auch. Ich verate jetzt mal kein Geheimnis, wenn ich sage, dass unsere Agentur richtig gut läuft. Von Saison zu Saison besser. Während Shriman mir schon lange profezeite, dass ich bald im Liegestuhl sitzen kann und andere für mich arbeiten lasse (ist jetzt mal ironisch gemeint), hatte ich, typisch deutsch, so meine Bedenken, Gedanken, Irrungen und Verwirrungen und und und….

Also es ist so, dass Zeit das Element ist was mir/uns am meisten fehlt. Das bissel lange Weile was ich noch hatte (ich denke an eine halbe Stunde, je Woche) hat mir Shriman jetzt auch noch versaut, als er auf die für mich Anfangs wahnwitzige Idee kam, einen Katalog zu erstellen. Nicht nur das jener Katalog auch einiges an Kosten verursacht, nein es braucht alles an Zeit was mir noch geblieben ist. Im Mai soll das gute Stück dann fertig gedruckt sein. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Jetzt bin ICH an einem Punkt angelangt, wo ich mir sage: nö so geht’s nicht weiter. 6 Tage Arbeitswoche in Deutschland, Agentur Anfragen beantworten (ist nun mal wegen des besseren Deutsches meine Sache), Kalkulationen erstellen, neue Reisen entwerfen und die Vorbereitungen was die neue Saison betrifft und nicht zu guter letzt der Katalog…..ist zu viel, schaffe ich nicht mehr. Man muss halt Prioritäten setzen, wieder einmal. Beides Job und Agentur beides gut zu machen, geht nicht mehr. Also war wieder mal ein Gespräch mit meinem AG hier angesagt. Wenigstens 2 zugesagte, schriftlich im Vertrag verankerte frei Wochenenden müssen raus springen. Nun denn, man ist willig, lässt sich aber Zeit. Wir werden sehen.

Ansonsten freue ich mich auf eine weitere Packorgie zu viele Kilos irgendwie unterzubringen. Und was mich am meisten freut ist: die Grenzblockade gehört seit einigen Tagen (ja so lange hat’s dann doch gedauert) der Vergangenheit an. Milch und Honig fließen wieder ins Land 😉 Will sagen, es ist wieder Gas da und ich kann kochen. Ich sah mich schon Holz hackend auf dem Balkon. Sprit gibt es seit wenigen Tagen wieder ausreichend und was wichtig ist, zum gleichen Preis wie zuvor.

Fragt sich jetzt: steuern wir die nächste „Katastrophe“ an? Oder wird es mal eine ganz normale Saison, ohne Blockade, Schneekatastrophen, Erdbeben (leichte Nachbeben sind immer noch), geschlossene Flughäfen? Was eigentlich kann noch alles so passieren in Nepal?

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3 Antworten zu Die Berge rufen

  1. Wendy schreibt:

    Hi – wäre es nicht vielleicht eine Idee, den Tisch Deiner Träume hier in Deutschland zu fotografieren und dann in Nepal einem versierten Schreiner/Tischler zu zeigen und dann dort einfach machen zu lassen? Es ist doch nicht so, daß es dort keine Handwerker gäbe. Und das muß doch dann viel günstiger sein, als hier zu kaufen, im Gepäck dorthin zu schleifen und dann dort aufzustellen.
    Ich habe es ja so verstanden, daß Ihr dort nur nichts gefunden habt, was Eurem Geschmack entspricht. Grins – pack doch einfach den Ikea-Katalog ein und laß dann vor Ort arbeiten. Oder ist das keine Idee?

    • 1basundhara schreibt:

      Hallo Wendy, gute Idee. Warum bin ich nicht darauf gekommen. Werde das mal versuchen. LG

      • Wendy schreibt:

        Und praktischerweise könntest Du den dann entweder in den Maßen machen lassen, wie sie im Katalog sind – die sind ja da immer ganz genau angegeben – oder aber genau passend für Eure Wohnung – aber in der modernen Optik, wie ihr es wollt. Und Du kannst genau messen, was bei Euch reinpassen würde. Und ich bin ganz sicher, daß es gute Handwerker in Nepal gibt – wenn Du denen sagen und zeigen kannst, was Du willst, dann können die das auch bauen!

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