Wetter Kapriolen

Eigentlich ist jetzt eine schöne Zeit was das Wetter betrifft in Nepal. Sonne pur (vom Smog mal abgesehen) und Wärme.

Gestern jedoch erwischte es uns ganz schön. Ein Sandsturm, ja man kann es schon fast Orkan nennen, erfasste den Westen und die Mitte Nepals. Sandsturm ohne eine Wüste in der Nähe? Besser gesagt, ein Orkan fegte durchs Land und da in Kathmandu Dreck und Staub nicht gerade wenig ist, wurde das alles durch die Luft gewirbelt. Keine 5 Meter konnte man sehen. Wir waren zum Glück gerade im Ticketbüro und konnten gemütlich von Innen nach draußen sehen. Gemütlich nicht so ganz, denn es klapperte an allen Ecken. Planen und Baumaterialien flogen draußen durch die Luft, die einen glatt weg erschlagen konnten. Am Flughafen musste eine Maschine die zur Landung ansetzen wollte durchstarten und wieder in die Luft.

Als wir nach Hause kamen, sah unsere Wohnung aus wie Sau, alles voller Staub. Die Balkons voller Müll und Dreck. Durch jede noch so kleine Ritze flog der Staub.

Unsere Gäste die unterwegs in den Bergen sind konnten wir erreichen. Alle waren zum Zeitpunkt des Sturmes schon in den Lodgen.

Eigentlich warten wir auf Regen. Um die Zeit regnet es, gerade Nachts, sehr oft. Das wird auch gebraucht, da die Flüsse nach der Trockenzeit so gut wie leer sind. Das Stromangebot sinkt nahezu täglich. Die letzten 2 Tage hatten wir am Tag 2 , gestern sogar nur eine und in der Nacht 5 bis 6 Stunden Strom. Da nutzt die beste Backup Batterie nichts, denn bei dem bissel lädt sie sich fast kaum auf.

Auch die Fliegerei, gerade die Flüge Pokhara Jomsom sind betroffen. Seit 7 Tagen geht kein Flug nach Jomsom, da Pokhara kaum Sicht hat. Unsere Gäste die gestern nach Mustang/Jomsom per Flug wollten, mussten wir von hier aus umbuchen auf einen Jeep. So dass sie anstatt 23 Minuten Flug über 10 Stunden im Jeep auf einer Schotterpiste fahren mussten.

Heute ist der Sturm komplett verflogen. Die Sonne strahlt und die Luft ist frischer als sonst. Ist ja alles weg gepustet wurden 🙂

 

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