Flugsuche

Soll man das Schicksal heraus fordern? Die letzten 4 Flüge nach Nepal flogen wir mit Türkisch Airlines. Immer über Istanbul, wo wir auch meist einige Stunden Aufenthalt hatten oder gar eine Nacht zwischen den Flügen verbrachten. Shriman war es noch nie wohl und auch einige Freunde und Familie warnten uns unseren längeren Zwischenstopp dazu zu nutzen die Stadt zu erforschen. Ich sah das eher gelassener und hätte, wenn die Gelegenheit günstig gewesen wäre, mir auch Istanbul angesehen. Die Zeiten sind doch mittlerweile so, dass fast überall auf der Welt irgendwelche Gefahren lauern. Ich meinte damals, zu Shriman: du da sind wir eher am Airport in Gefahr. Wie Recht sollte ich leider haben.

Wie gesagt Türkisch ist für uns die Airline. Weil a) ist sie ausnahmslos günstig, trotz sehr guten Service und b) ist sie die einzige die auch von unserer Stadt in der wir in Deutschland leben, abfliegt. Bedeutet minimaler Anreiseweg zum Airport und keine 2 oder 5 stündige Fahrt mit Zug bis Frankfurt, Berlin oder München. Mit Minimum 70 Kg im Schlepptau kann das schon mal zu harter Arbeit führen.

Gestern nun hat es auch den Flughafen in Istanbul erwischt. Wobei ich mich noch immer frage, wie um alles in der Welt man Bomben und Pistolen ins Flughafengebäude schmuggeln kann. Anders als in Deutschland, wird man beim Betreten des Flughafengebäudes schon kontrolliert. Und ich kann beteuern das waren nie Wischiwaschi Kontrollen.

Soll man nun das Schicksal heraus fordern? Zum einen lehrt die Vergangenheit das nie zweimal ein Objekt betroffen war, zum anderen weiß man nie was in den kranken Köpfen der Leute die denken die Welt ändern zu müssen, vorgeht. Wir hatten ja schon einmal Glück, damals als die Erde bebte in Nepal. Ist zwar ein vollkommen anderes Thema, aber trotzdem.

Shriman jedenfalls hat gestern Abend mir verboten Türkisch zu buchen. Ich muss das ganze mal noch was abwarten.

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Eine Antwort zu Flugsuche

  1. steinfisch schreibt:

    Leider nehmen die Katastrophen in der Welt kein Ende, seien es die Natur Katastrophen oder die Katastrophen von Menschenhand.
    Euch wünsche ich Glück, Mut und Zuversicht auf euren weiteren Reisen, die ihr ja aus beruflichen Gründen tätigen müsst.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Ingrid

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